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Märchen - Arthur und Albert Schott: Rumänische Volkserzählungen aus dem Banat

Die Waldjungfrau Wunderschön

Ein Kaiserssohn war einst mit seinem Gefolge auf die Jagd gegangen und in einen großen Wald gekommen. Sie fanden da ein einsames Haus stehen, und als sie hineintraten, sahen sie, obwohl von oben bis unten keine Seele zu spüren war, in einem der Zimmer ein fertiges Mittagsmahl stehen, zu welchem sie sich ohne weitere Umstände setzten. Nachdem sie sich gesättigt hatten, gingen sie wieder in ... weiterlesen


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Der verstoßene Sohn

Es lebten einst ein Paar Eheleute in bester Eintracht zusammen und erzogen einen Sohn, der sich durch große Schönheit auszeichnete. Die Mutter starb jedoch bald, und der Vater heiratete nach einiger Zeit eine zweite Frau. Diese warf auf den armen Knaben einen unversöhnlichen Haß, weil er das Ebenbild seiner verstorbenen, schönen Mutter war. Sie machte viele Versuche, ihn aus dem Haus zu ... weiterlesen


Das blutrote Seidenschaf

Ein armer Waisenknabe, dem Vater und Mutter gestorben waren, verdingte sich einem Manne, welcher fünf Schafe hatte. Dieser gab ihm für jedes Stück einen Gulden Hüterlohn und hieß ihn, im Walde eine Weide aufzusuchen. Wenn er dann im Herbst zurückkomme, werde er ihm für jedes Stück, welches er über die fünf heimbringen würde, wieder einen Gulden geben. Darauf trieb der junge Hirte sein ... weiterlesen


Die drei Wundergaben

Ein armer, armer Bauer wollte die Last des Daseins nicht länger tragen und verließ das Elend seines Hauses, in dem sein Weib und eine ziemliche Anzahl Kinder zurückblieben. Als er so wanderte, dachte er bei sich: Wie unsinnig handelt doch der Schöpfer, dem einen gibt er zuviel und dem andern zuwenig. Könnt' ich ihn erwischen, mein Stock sollte ihm schon Vernunft einbläuen. Der Allmächtige ... weiterlesen


Der Teufel im Faßhahnen

Eine Prinzessin, die Tochter des mächtigsten Kaisers, war in die Jahre gekommen, da sie sich vermählen konnte, und ihr Vater wünschte, daß sie sich einen Gatten wähle. Es erschienen auch wirklich viele Prinzen und andere vornehme Herren am Hofe und warben um die Hand der liebenswürdigen Prinzessin. Diese war aber eine leidenschaftliche Tänzerin und wollte keinen anderen zum Gemahl nehmen ... weiterlesen


Das einzige Mittel

Es war ein Kaiser, seinen Namen scheint die Geschichte vergessen zu haben, dem hatte das Glück nichts versagt, was die Erde mit ihren Schätzen und Gütern bieten konnte. Jeden, auch den geheimsten seiner Wünsche, sah er, kaum gedacht, auch schon erfüllt, und so wäre er der Glücklichste aller Sterblichen gewesen, wenn nicht eben diese überfließende Gunst des Schicksals in ihm nach und ... weiterlesen


Wilisch Witiásu

Ein Kaiser und ein König, deren Reiche aneinanderstießen, wurden einst in einer Nacht glückliche Väter: des Kaisers Gattin gebar einen Sohn, die des Königs eine Tochter. Beide, der König wie der Kaiser, hatten hierüber große Freude, aber bei dem ersteren währte das nicht lange, denn schon in der dritten Nacht, als die Königin schlief, raubte ein mächtiger Drache die kleine Prinzessin ... weiterlesen


Vom weißen und vom roten Kaiser

Petru, der einzige Sohn eines sehr strengen Mannes, träumte einmal, er werde dereinst viel vornehmer werden als sein Vater, ja bis zum Kaiser steigen. Als ihn am anderen Morgen sein Vater fragte, warum er so ausgelassen heiter sei, wollte er es nicht sagen, denn er kannte den Vater wohl und wußte, daß er über so hochfahrende Hoffnungen unwillig sein, ihn vielleicht sogar bestrafen werde. Das ... weiterlesen


Juliana Kosseschana

Ein mächtiger Kaiser, die Geschichte sagt aber nicht von welchem Reich, hatte drei erwachsene Söhne. Der älteste von ihnen bekam Lust zu heiraten und trat mit dem Gesuch um Erlaubnis dazu vor seinen Vater. »Mein Sohn«, erwiderte dieser, »ziehe vorher aus in fremde Länder und reise so viel, wie ich gereist bin, dann kannst du, wenn du zurückkommst, heiraten.« Darauf machte sich der Prinz ... weiterlesen


Mandschifèru

Ein reicher, mächtiger Kaiser, der gern alte gediente Soldaten in seinem Heere sah, ließ mit vielen anderen seiner Soldaten, die ihre Zeit ausgedient hatten, auch einen gewissen Mandschifèru rufen, der ihm seiner treuen Dienste und tapferen Taten wegen besonders lieb war. Er stellte demselben vor, da er jetzt viele Rekruten bekomme, die er zu tüchtigen Kriegern abzurichten wünsche, so ... weiterlesen


Die eingemauerte Mutter

Ein armer alter Mann, der sich mit Holzhacken ernährt hatte, nach und nach aber den Unterhalt der Seinigen nicht mehr aufzutreiben vermochte, war des Lebens überdrüssig. Eines Tages, auf dem Wege nach der Stadt, wo er das mühsam gefällte Holz verkaufen wollte, nahm er den Strick, mit welchem er seine Last immer zusammenzupacken pflegte, und band ihn an einen Baumast, um sich zu erhängen. ... weiterlesen


Die Geschichte vom armen Stanschu

Hörte oft erzählen, und wenn ich ein Schriftgelehrter wäre, möcht' ich es euch in den Büchern nachweisen, daß einmal ein armer Mann war, welcher Stanschu hieß. Er hatte nur ein einziges Joch Feld, das er jahraus, jahrein mit Mais bestellte, den er für seine armselige Haushaltung notwendig hatte.

Einmal nun, da der Mais eben zu reifen anfing, fand er, daß nächtlicherweile ... weiterlesen


Florianu

Ein mächtiger König und Herr über viele Länder, dem die sittenlose Zeit sehr zu Herzen ging, ließ einst fern von seiner Hauptstadt ein schönes Schloß bauen, das er mit hohen Wällen, tiefen Gräben und felsenfesten Mauern umgab. Hier gedachte er seine Tochter, sein einziges Kind, einen Säugling von wenigen Monaten, abgeschlossen von der Welt, fromm und in reinen Sitten erziehen zu ... weiterlesen


Der Zauberspiegel

Eine sehr vornehme Frau, die so überaus schön war, daß sich im ganzen Land, wo sie wohnte, keine andere mit ihr vergleichen ließ, besaß unter mancherlei Schmucksachen und Kostbarkeiten einen wertvollen Zauberspiegel, welcher die Eigenschaft hatte, daß er, sooft ihn seine Besitzerin fragte, wer die schönste Frau im Lande sei, genauen Bescheid gab und die schönste Frau nannte. Als die ... weiterlesen


Der Kaiserin Wundersohn

Ein Kaiser und eine Kaiserin, die ein großes Reich beherrschten, hatten drei Töchter von außerordentlicher Schönheit. Als dieselben groß geworden waren und eines Tags lustwandelten, kam ein mächtiger Nebeldrache und raubte die älteste von ihnen aus ihrer Mitte. Hierüber herrschte große Bestürzung im Schloß, doch nach einiger Zeit war das Unglück vergessen, und als die beiden anderen ... weiterlesen


Die Wunderkühe

Bei dem Sohn eines armen Mannes, der noch nicht getauft war, weil sich niemand als Beistand hierzu finden wollte, übernahm der liebe Gott selber diese christliche Pflicht und nannte ihn geradezu nach dem Himmelspförtner Petru. Als Patengeschenk übergab er dem Vater des Kindes eine Kuh. Dieses göttliche Tier hielt der Mann bis zum Herbst. Weil er aber arm war und nicht voraussah, wie er es ... weiterlesen


Die Ungeborene, Niegesehene

Wo, erzählt die Geschichte nicht, aber daß einmal ein Bauer mit seinem Weibe vergnügt lebte, soviel ist gewiß. Dieses glückliche Ehepaar hatte nur den einen Schmerz, daß es kinderlos war, weshalb die beiden Eheleute oft und inbrünstig zu Gott beteten, daß er ihnen einen Sohn bescheren möge. Nach einiger Zeit gebar die Frau wirklich einen Sohn, den das überglückliche Paar ausnehmend ... weiterlesen


Die beiden Kreuzbrüder

Wenn ich auch nicht sagen kann, wann und wo, so ist es doch wahr, daß einmal ein mächtiger Kaiser und Herrscher über ein großes Reich eine einzige Tochter hatte. Diese zerriß jede Nacht zwölf Paar Stiefel, welche, wie sich wohl denken läßt, nicht die schlechtesten waren, da sie einer Prinzessin gehörten. Weder ihr Vater noch irgendeiner seiner geheimen Räte, die um die Sache wußten, ... weiterlesen


Der Teufel und sein Schüler

Ein Bauer, und zwar einer der wenigen, denen der Pflug etwas Barschaft in die Truhe gespielt hatte, verwandte alles, was er erwarb, darauf, seinen einzigen Sohn fern von sich in einer berühmten Stadt studieren zu lassen. Nach vollendeten Studienjahren kehrte der Sohn heim, allein wie es häufig geschieht, zeigte sich bald, daß er nun wohl zu leben verstand, jedoch nicht ohne viel Geld. Da nun ... weiterlesen


Die Kaiserstochter als Gänsehirtin

Die schöne Tochter eines Kaisers war allmählich groß geworden, da sprach ihre Stiefmutter zum Kaiser: »Unsre Tochter ist herangewachsen, wir wollen sie verheiraten.« Der Kaiser aber, welcher seine Tochter sehr liebte und sich ungern von ihr trennte, wollte nicht, und um so weniger, als auch die Prinzessin durchaus keine Lust dazu hatte. Der eifersüchtigen Kaiserin aber war sie von jeher ... weiterlesen


Das goldene Meermädchen

Ein mächtiger Kaiser hatte unter anderen unschätzbaren Gütern in einem seiner Gärten einen Wunderbaum, der alljährlich goldene Äpfel trug. Der Kaiser konnte sich aber nie recht darüber freuen, denn er mochte Wachen und Leute dazustellen wie er wollte, die Äpfel wurden ihm, sooft sie zu reifen anfingen, gestohlen. Dies verdroß ihn je länger je mehr; er schickte deshalb eines Tages nach ... weiterlesen


Trandafiru

In jenen alten Zeiten, als die Menschen mit den übrigen Geschöpfen noch in engerem Bunde standen als jetzt, begab sichs, daß einmal ein Vater einen Sohn hatte, der bei Tag ein Kürbis, bei Nacht aber ein so überaus schöner Mann war, daß man seinesgleichen nicht finden konnte und der deshalb auch Trandafiru, zu deutsch Rose, hieß.

Eines Tages sprach Trandafiru zu seinen Eltern: ... weiterlesen


Gottes Wanderung mit dem heiligen Petrus

Eines Tages begleitete der heilige Petrus den lieben Gott bei einem Gang auf der Welt. Längere Zeit waren sie stillschweigend nebeneinander hergegangen, da fragte der Apostel den Herrn, warum er denn die Welt mit guten und bösen Menschen besetzt habe. Der Schöpfer antwortete: »Die Guten müssen für die Bösen und die Bösen für die Guten leben.« Als sie weiter kamen, sahen sie einen Mann ... weiterlesen


Petru Firitschell

Petru Firitschells Mutter starb vor der Zeit, und da sein Vater wieder heiratete, bekam er eine Stiefmutter. Sie war unfreundlich gegen ihn, und sein Unmut machte sich dadurch Luft, daß er sie verspottete. So wurde sie über ihn noch erbitterter und beschloß, ihn um jeden Preis aus dem Hause zu schaffen. Öfters ging sie ihren Mann darum an, aber lange umsonst, endlich gab er jedoch dem ewigen ... weiterlesen


Der Kaiser als Schweinehalter

War einmal ein Kaiser, dessen Macht zu seiner Zeit kaum seinesgleichen kannte. Er hatte mit vielen Feinden Krieg geführt und sie alle überwunden, so daß er bei allen seinen Nachbarn als unüberwindlich galt. Wie aber alles einmal ein Ende hat, so auch die Herrlichkeit dieses mächtigen Kaisers. Das Glück hatte ihn, da er wieder einmal mit einem seiner Nachbarn Krieg führte, verlassen, und ... weiterlesen


Der Herrgott als Gevatter

Müde vom langen Umherwandern in der großen weiten Welt kam Gott der Herr mit seinem Begleiter, dem heiligen Petrus, abends zu einem reichen Bauern, dessen Gastfreundschaft sie in Anspruch nehmen wollten. Als sie aber denselben darum anredeten und um ein Nachtessen und eine Lagerstätte baten, wies sie derselbe ohne weiteres fort und sagte ihnen auf ihre Bitte, ein Schaf für sie zu schlachten, ... weiterlesen


Die Reiseabenteuer des Petru Savoianzu

Die Begebenheiten, von welchen diese Geschichte spricht, sind besonders merkwürdig, weil ich dafür stehen kann, daß sie wahr sind. Das Dorf Tschukitsch1 ist ja bekannt genug, und da lebt noch der Sohn dessen, der diese Abenteuer alle bestanden hat, den ich selbst auch noch unter dem Namen Petru Săvoianzu recht gut kannte. Nicht nur einmal erzählte er uns als Kinder seine Geschichte, ... weiterlesen


Die Kaiserstochter im Schweinestall

Ein Kaiser, dessen Gemahlin gestorben war, kam auf den abscheulichen Einfall, seine Tochter zu heiraten. Sie aber wollte sich hierzu durchaus nicht überreden lassen und wurde dabei durch ihre Amme unterstützt, welcher sie alle Geheimnisse ihres Herzens anvertraute. Als ihr der Kaiser wieder mit seinen Anträgen zusetzte, so erklärte sie auf den Rat der Alten, sie werde sich bereit finden, ... weiterlesen


Die Prinzessin und der Schweinehirt

Es war einmal ein Kaiser, der hatte nur ein einziges Kind, eine Tochter, die er sehr liebte. Als sie herangewachsen war, drang er in sie, sie solle sich verheiraten, damit einst nach seinem Tod ein Schwiegersohn da sei, der sein Nachfolger werden könne. Die Prinzessin aber weigerte sich, denn als das einzige Kind eines so großen und mächtigen Herrn hatte sie von Jugend auf sowohl gegen ihren ... weiterlesen


Die Kaiserstochter und das Füllen

Einem mächtigen Kaiser wurde an einem und demselben Tag eine Tochter und von einer Lieblingsstute ein Füllen geboren. Als letzteres ein halbes Jahr alt war, blieb es in seinem Wachstum stehen und konnte, so alt es wurde, nicht mehr größer wachsen, dagegen besaß es die unglaubliche Eigenschaft, daß es sprechen konnte, und zwar sehr klug.

Als die Prinzessin ins reifere Kindesalter ... weiterlesen


Der Versöhnungsbaum

Ein armer Fischer, welcher abends nie wußte, wie er am nächsten Tag sich und sein Weib erhalten solle, hatte schon die halbe Nacht hindurch sein Netz geworfen und wieder aufgezogen, ohne nur eine Flosse darin zu sehen; ja, er hatte dabei noch alle Not, um es nur immer wieder von dem Kot und Unrat zu reinigen, welchen er damit aufbrachte. Unmutig war er eben mit dieser Arbeit wieder fertig ... weiterlesen


Die goldenen Kinder

Im Schmuck der Hochzeitskleider stand ein junger Mann vor der Haustür seines Vaters. Er sah schweigend in den frühen Morgen hinein, als ob er an nichts dächte. Er dachte aber, daß heute seine Hochzeit sei, daß seine Braut zwar nicht schön sei, ihm aber doch eine schöne Mitgift zubringe. Wie er so dastand, ging ein hübsches Mädchen vorüber, das sah ihn an und sprach: »Nähme mich ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Arthur und Albert Schott: Rumänische Volkserzählungen aus dem Banat

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