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Märchen - Anna Kellner: Englische Märchen

Der Katzenkönig

Vor vielen, vielen Jahren verbrachten zwei junge Leute den Herbst im hohen Norden. Sie lebten in einem kleinen, einsamen Häuschen. Eine alte Frau, welche für sie kochte, deren Katze und zwei Jagdhunde machten den ganzen Haushalt aus.

Eines Tages wollte der ältere der beiden jungen Leute nicht ausgehen, der jüngere gieng also allein auf die Hühnerjagd, beabsichtigte aber, noch vor ... weiterlesen


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Tom mit dem Ziegenfell

Vor langer Zeit lebte in der Nähe der Eisenschmiede von Enniscorth eine Witwe, die war so arm, dass sie ihrem Sohne keine Kleider kaufen konnte. So setzte sie ihn denn in das Aschenloch beim Feuer und umgab ihn mit der warmen Asche. Je größer er wurde, desto tiefer grub sie das Loch. Endlich gelangte sie mit Mühe und Noth in den Besitz eines Ziegenfelles. Das hieng sie nun ihrem Sohne um den ... weiterlesen


Gobborn Seer

Es war einmal ein Mann, der hieß Gobborn Seer, und hatte einen Sohn namens Jack.

Eines Tages schickte Gobborn Seer seinen Sohn fort, damit er ein Schaffell verkaufe, und sagte zu ihm: »Du musst Geld heimbringen und die Schafshaut dazu.«

Jack machte sich auf den Weg, aber er fand niemand, der ihm Geld für seine Ware geben wollte und die Ware dazu. So kam er missmuthig wieder ... weiterlesen


Fingerhut

In dem fruchtbaren Thale von Aherlow, an dem Fuße der düsteren Galteeberge, lebte einmal ein armer Mann, der hatte einen großen Buckel auf seinem Rücken. Er sah aus, als ob man seinen Körper zusammengerollt und auf die Schultern gesetzt hätte, und der Kopf steckte so tief drinnen, dass das Kinn beim Sitzen auf den Knien zu ruhen kam. Die Landleute waren ein wenig ängstlich, wenn sie ihn ... weiterlesen


Spätereinmal

Es war einmal ein Pächter namens Jan, der lebte ganz allein auf seinem Gehöft. Da kam ihm der Gedanke, dass es doch viel behaglicher wäre, eine Frau im Hause zu haben.

Er freite also um eine hübsche Dirne und fragte sie. »Willst du meine Frau werden?«

»Vom Herzen gern,« antwortete sie.

Sie giengen in die Kirche und wurden getraut. Dann nahm er sie zu sich auf sein ... weiterlesen


Die Sterne am Himmel

Es war einmal ein kleines Mädchen, das weinte vom Morgen bis zum Abend, es wollte die Sterne vom Himmel haben, um damit zu spielen. Kein Spielzeug war ihr recht, sie verlangte immer nur nach den Sternen.

So gieng sie denn eines Tages fort, um sie zu suchen. Und endlich kam sie zu einem Mühlenwehr.

»Guten Tag,« sagte sie, »ich suche die Sterne vom Himmel, um damit zu spielen, ... weiterlesen


Der rothe Ettin

Es war einmal eine Witwe, die hatte von einem Pächter einen kleinen Acker gemietet, und davon bestritt sie ihren Unterhalt. Sie hatte zwei Söhne, und es kam die Zeit, dass sie fortziehen mussten, ihr Glück in der Welt zu suchen. Eines Tages sagte sie also ihrem älteren Sohne, er möchte ihr in einem Kruge Wasser vom Brunnen bringen, damit sie ihm einen Kuchen backe. Sie sagte ihm ferner, ... weiterlesen


Die gefangenen Seelen

Jack Dogherty war ein Fischer, wie sein Vater und Großvater vor ihm. Wie diese, lebte auch er ganz allein mit seiner Frau in seinem Häuschen am Meeresstrande in der Grafschaft Clare. Die Leute wunderten sich, dass die Familie Dogherty sich dieses weltentlegene, rings von steilen Felsen umgebene, wogenumrauschte Plätzchen zum Wohnsitz ausgesucht hatten. Aber die Doghertys wussten wohl, ... weiterlesen


Dick Whittington

Zur Zeit, als in England der große König Eduard III. regierte, lebte daselbst ein kleiner Waisenknabe, Dick Whittington. Der arme Dick war sehr schlecht daran; er war noch nicht alt genug, um zu arbeiten und hatte gar wenig zum Mittagessen und oft gar nichts zum Frühstück; denn die Leute im Dorfe waren sehr arm und konnten ihm nur Erdäpfelschalen und Abfälle, selten einmal eine harte ... weiterlesen


Herr und Knecht

Billy Mac Daniel, ein gutmüthiger, aber leichtsinniger Geselle, gieng in einer klaren, frostigen Winternacht, nicht lange nach Weihnachten, heim.

Der Vollmond schien hell, und es war die herrlichste Nacht, die man sich nur wünschen konnte, aber es war bitter kalt.

»Meiner Treu,« sagte Billy zähneklappernd, »ein guter Tropfen wäre jetzt nicht ohne. Es friert zum Erbarmen. Ich ... weiterlesen


Der Lindwurm von Lambton

Vor vielen, vielen Jahren führte der junge Erbe von Lambton ein leichtsinniges, wüstes Leben. Er kümmerte sich weder um Gott, noch um die Menschen und gieng am Sonntagmorgen viel lieber auf den Fischfang, als zur heiligen Messe. So war er eines Sonntags wieder damit beschäftigt, seine Angelruthe in den Wearfluss zu werfen. Als er das mehrmals ohne Erfolg gethan hatte, begann er vor Wuth ... weiterlesen


Jamie Freel und die Jungfrau

Vor langer Zeit lebte in Fannet Jamie Freel mit seiner Mutter, deren einzige Stütze er war. Unermüdlich arbeitete sein starker Arm für sie, und jeden Sonnabend schüttete er seinen Wochenverdienst in ihren Schoß und dankte ihr ehrerbietig, wenn sie ihm einige Heller für Rauchtabak ließ.

Seine Nachbarn priesen ihn als den besten Sohn, den es je gegeben hatte. Aber er hatte noch ... weiterlesen


Die kluge Kate

Es war einmal ein König und eine Königin. Der König hatte aus erster Ehe eine Tochter, Anne, und die Königin eine namens Kate, aber Anne war viel schöner, als die Tochter der Königin, doch liebten die Beiden einander wie wirkliche Schwestern. Die Königin war eifersüchtig darauf, dass die Tochter des Königs schöner war, als ihre eigene, und sann darüber nach, wie sie ihre Schönheit ... weiterlesen


Der geblendete Riese

Zu Dalton bei Thirst in Yorkshire steht eine Mühle, die erst vor kurzem umgebaut wurde, aber als ich vor sechs Jahren dort war, stand das alte Gebäude noch. Vor dem Hause befand sich ein länglicher Hügel, der den Namen Riesengrab führte, und in der Mühle zeigte man eine lange Eisenklinge; sie hatte einige Ähnlichkeit mit einer Sense, war aber nicht gekrümmt und wurde von den Leuten das ... weiterlesen


Die Seejungfrau

Es war einmal ein alter Fischer, der fieng eine Zeitlang nur sehr wenig Fische. Da tauchte eines Tages dicht vor seinem Boote eine Seejungfrau empor, die fragte ihn, ob er viele Fische fienge.

»Nein,« antwortete der alte Mann.

»Was für Belohnung,« fragte ihn die Seejungfrau, »verheißest du mir, wenn ich dir Fische im Überfluss ins Netz schicke?«

»Ach,« sagte der ... weiterlesen


Das widerspenstige Schwein

Eine alte Frau fegte ihr Zimmer, da fand sie eine Silbermünze.

»Was,« sagte sie, »soll ich mit der Silbermünze anfangen? Ich werde auf den Markt gehen und mir ein junges Schwein dafür kaufen.«

Auf dem Rückwege musste sie über einen Zaun, aber das Schwein wollte nicht hinüber.

Sie gieng ein Stückchen weiter und traf einen Hund. Da sagte sie zu ihm: »Hund, Hund, ... weiterlesen


Wie der Wrekinberg bei Shrewsbury entstand

In Wales lebte einmal ein gottloser alter Riese, der aus irgend einem Grunde gegen den Bürgermeister von Shrewsbury und alle seine Leute so furchtbar aufgebracht war, dass er beschloss, den Severn abzudämmen und dadurch eine solche Überschwemmung zu verursachen, dass die ganze Stadt zugrunde gehen sollte.

So machte er sich denn mit einem Spaten voll Erde auf den Weg und legte eine ... weiterlesen


Jack und der Bohnenstengel

Es war einmal eine arme Witwe, die lebte in einer Hütte in einem Dorfe, weit, weit von London entfernt. Die Witwe hatte nur ein einziges Kind, das sie in allem gewähren ließ; die Folge ihrer Nachsicht war, dass Jack nur wenig beachtete, was sie sagte. Er war ein leichtsinniger Bursche; seine Thorheiten entsprangen aber nicht einem schlechten Herzen, sondern sie rührten daher, dass seine ... weiterlesen


Däumling

In den Tagen des berühmten Königs Arthur, da lebte ein großer Zauberer, Merlin mit Namen, der weiseste und geschickteste Zauberer seiner Zeit.

Einst reiste Merlin, der jede beliebige Gestalt annehmen konnte, als armer Bettler, und da er sehr müde war, gieng er in die Hütte eines ehrlichen Bauers, um dort auszuruhen, und bat um eine Erfrischung.

Der Bauer begrüßte ihn ... weiterlesen


Der Erzähler in Nöthen

Zur Zeit, als Tuatha de Dannan die Oberherrschaft über Irland hatte, da regierte in Leinster ein König, der hörte unendlich gern Geschichten erzählen. Wie alle anderen Fürsten und Häuptlinge des Reiches, so hatte auch er einen Lieblingserzähler. Dem hatte er ein großes Gut geschenkt, dafür musste er ihm täglich vor dem Schlafengehen eine neue Geschichte erzählen. So viele wusste der ... weiterlesen


Conall

Zur Zeit, da Irland noch in mehrere Königreiche zerfiel, lebte in einem derselben, in Erin, ein tüchtiger Pächter, der hieß Conall und hatte drei Söhne. Nun geschah es einmal, dass diese mit den Kindern des Königs in Streit geriethen. Conalls Söhne waren die stärkeren, und sie tödteten den ältesten Sohn des Königs.

Der König ließ Conall holen und sprach zu ihm: »Warum haben ... weiterlesen


Junker Rowland

Jung Rowland und seine Brüder,

Die warfen nach dem Ziel,

Jung Ellen, ihre Schwester,

Nahm theil an ihrem Spiel.



Sanft wurde der Ball geworfen

Und aufgefangen gemach,

Dann flog er, mächtig geschleudert,

Hoch übers Kirchendach.



Jung Ellen ist um die Ecke geeilt,

Den Ball sie sucht mit dem Blick.

Die Brüder ... weiterlesen


Die drei Bären

Es waren einmal drei Bären, die lebten zusammen in ihrem eigenen Hause mitten im Walde. Einer von ihnen war kleinwinzig, der andere war mittelgroß und der dritte war ein ungeheuer großer Riesenbär. Sie hatten jeder einen Napf für ihre Suppe, der kleinwinzige einen kleinwinzigen, der mittelgroße einen mittelgroßen und der Riesenbär einen sehr großen. Sie hatten auch jeder einen Stuhl, ... weiterlesen


Tom Hickathrift

Vor langer, langer Zeit, da lebte auf der sumpfigen Insel Ely ein armer Taglöhner namens Thomas Hickathrift, der war so stark, dass er an einem Tage doppelt so viel Arbeit leistete, als ein anderer. Er hatte einen einzigen Sohn, der hieß wie er, Thomas Hickathrift. Der Vater ließ ihm Unterricht geben, aber der Junge war ein Schwachkopf und lernte gar nichts.

Da starb der Vater, und die ... weiterlesen


Assipattle

Das Gut Leegarth gehörte einem reichen Bauer aus Udale. Sein Gehöft lag in einem Thale, das von einem Bächlein durchzogen wurde, und war durch die umliegenden Berge gut geschützt. Er hatte eine sparsame, fleißige Frau und acht Kinder: sieben Söhne und eine Tochter. Der jüngste Sohn hieß Assipattle. Auf den schauten seine Brüder voll Verachtung herab, denn er arbeitete wenig oder gar ... weiterlesen


Cherry von Zennor

Auf den Felsen von Tereen in Zennor stand eine kleine Hütte, die aus zwei Zimmern und einem Alkoven bestand. Dort wohnte der alte Honey mit Weib und Kindern, zehn an der Zahl, welche alle dort geboren und erzogen worden waren. Sie lebten, so gut es gieng, von dem Erträgnis der wenigen Morgen Landes. Der Boden war so dürftig, dass selbst eine Ziege nur mit Noth darauf gedeihen konnte. Die ... weiterlesen


Die Vogelschlacht

Vor langer, langer Zeit rüsteten alle vierfüßigen Thiere gegen die Vögel zum Krieg. Der Sohn des Königs von Tethertown sagte, er wolle ausziehen, um die Schlacht zu sehen und seinem Vater zu berichten, wer dieses Jahr König der Thiere sein werde. Als er ankam, war die Schlacht bereits vorüber, nur ein Rabe und eine Schlange waren noch in heftigem Kampfe begriffen, und es schien, als ... weiterlesen


Die Prinzessin von Colchester

Lange vor König Arthur und den Rittern der Tafelrunde, da regierte im Osten von England ein König, der in Colchester Hof hielt. Er war stark, tapfer und klug, so dass er seiner Feinde nach außen Herr wurde und im Innern seines Landes unter seinen Unterthanen den Frieden aufrecht erhielt. Doch mitten in seinem Glanze starb die Königin und ließ eine einzige Tochter im Alter von fünfzehn ... weiterlesen


Ich

In einer kleinen Hütte, weit entfernt von Stadt und Dorf, lebte einst eine arme Witwe ganz allein mit ihrem sechsjährigen Knaben.

Vor der Hütte erhob sich ein Berg, und ringsum erstreckten sich Sümpfe; ungeheure Felsblöcke umschlossen sumpfige Höhlen; kein Haus, kein lebendes Wesen weit und breit. Ihre nächsten Nachbarn waren die Elfen unten im Thal und die Irrwische drüben im ... weiterlesen


Lumpenkind

In einem großen Palaste am Meere lebte einmal ein reicher alter Edelmann, der hatte weder Frau noch Kinder, nur eine kleine Enkelin, deren Gesicht er noch nie angesehen hatte; denn er hasste sie bitter, weil bei ihrer Geburt seine Lieblingstochter gestorben war. Als die alte Kinderfrau ihm das kleine Mädchen brachte, da schwur er, dass er das Kind niemals ansehen würde.

So saß er denn ... weiterlesen


Jack, der Riesentödter

Zur Zeit, als König Arthur regierte, da lebte in der Grafschaft Cornwall, dort, wo England im Westen zu Ende geht, ein reicher Bauer. Dieser hatte einen einzigen Sohn namens Jack, der war gewandt, klug und schlagfertig, und was er nicht durch Kraft und Stärke ausrichten konnte, das erreichte er durch Schlauheit und List. Es gab keinen Menschen, der ihm je über gewesen wäre, und sehr oft ... weiterlesen


Mister Miacca

Tommy Grimes war manchmal ein artiger und manchmal ein schlimmer Junge; wenn er aber ein schlimmer Junge war, dann war er auch schon ein sehr schlimmer Junge.

Seine Mutter pflegte ihm oft zu sagen: »Tommy, Tommy, sei schön artig und geh' nicht allein auf die Straße, sonst wird der Mister Miacca kommen und dich holen.«

Wenn Tommy aber ein ungezogener Junge war, so gieng er doch ... weiterlesen



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Märchen vom Autor Anna Kellner: Englische Märchen

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