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Gedichte - Benjamin Neukirch

Im namen einer Fräulein an ihren Hauptmann

Ach könte dir mein hertz wie meine dinte fliessen!
Ach zöge dieses blat auch meine seuffzer an!
So würde/ werther/ leicht dein mund bekennen müssen/
Daß mich der himmel itzt ... weiterlesen


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Auff die liebe

Ach! was wird durch Amors hand
Nich auff erden ausgericht?
Man vergißt das vaterland /
Aber seine liebste nicht.
Man verlässet hoff und hauß /
Man versäumet freund ... weiterlesen


Auff Rosetten

Amor/ willstu/ daß ich sage/
Amor/ willstu/ daß ich klage/
Was du mir zu viel gethan?
Du entzündest meine liebe/
Und doch hilffstu meinem diebe/
Und trägst ihm ... weiterlesen


An den Herrn von Tschirnhaus...

An den Herrn von Tschirnhaus/ über den dreyfachen todes-fall seiner Frauen Gemahlin und zweyer Kinder

Im namen eines andern.

So offt ich bey mir selbst die schwere post ... weiterlesen


An den Hn. Land-Rath von Wulffen...

An den Hn. Land-Rath von Wulffen/ über die glückliche vermählung mit dem ältesten Fräulein von Danckelmann

Was vor in Griechenland am Paris ist geschehn/
Das können wir ... weiterlesen


An den Hn. Land-Rath von Wulffen...

An den Hn. Land-Rath von Wulffen/ über die glückliche vermählung mit dem ältesten Fräulein von Danckelmann

Was vor in Griechenland am Paris ist geschehn/
Das können wir ... weiterlesen


An die hoch-adel. frau mutter

An die hoch-adel. frau mutter/ Herrn Abraham Siegmunds von Hohberg/ als derselbe in Franckfurt an der Oder nach einer unglücklich empfangenen wunde sel. Verschied

Im nahmen eines ... weiterlesen


An Herrn D. Wegnern in Frankfurt an der Oder...

An Herrn D. Wegnern in Frankfurt an der Oder/als demselben zwey wohlgerathene söhne starben

Mein Herr/ wann durch die last der auffgelegten bürde
Sein hertze thränen-saltz/ ... weiterlesen


An Herrn D. Wegnern in Frankfurt an der Oder...

An Herrn D. Wegnern in Frankfurt an der Oder/als demselben zwey wohlgerathene söhne starben

Mein Herr/ wann durch die last der auffgelegten bürde
Sein hertze thränen-saltz/ das ... weiterlesen


An Se. Excellentz

An Se. Excellentz/ den Herrn geheimden Rath Stryck/ über die vermählung seines Herrn Sohns/ mit Tit. Jungf. Alexanderin

Ich habe/ grosser mann/ zehn jahre dich gekannt/
Und ... weiterlesen


An Se. Excellentz

An Se. Excellentz/ den Herrn geheimden Rath Stryck/ über die vermählung seines Herrn Sohns/ mit Tit. Jungf. Alexanderin


Ich habe/ grosser mann/ zehn jahre dich gekannt/
... weiterlesen


Auff das absterben Hn. Ferdinands von Mudrach...

Auff das absterben Hn. Ferdinands von Mudrach/ Käyserl. Raths und Präsidis in Breßlau/ 1690

Der affe der natur/ die schatten-volle nacht/
Fieng unlängst meinen geist mit ... weiterlesen


Auff das absterben Hn. Ferdinands von Mudrach...

Auff das absterben Hn. Ferdinands von Mudrach/ Käyserl. Raths und Präsidis in Breßlau/ 1690

Der affe der natur/ die schatten-volle nacht/
Fieng unlängst meinen geist mit ... weiterlesen


Auff das verbindniß...

Auff das verbindniß des Königs in Franckreich mit den Türcken

Die welt verwundert sich/ warum der Saracen
An Franckreich bündniß sucht/ und Franckreich es beliebet:
... weiterlesen


Auff das verbindniß...

Auff das verbindniß des Königs in Franckreich mit den Türcken


Die welt verwundert sich/ warum der Saracen
An Franckreich bündniß sucht/ und Franckreich es beliebet:
... weiterlesen


Auff den König in Franckreich…

Auff den König in Franckreich/ als er Straßburg wegnahm

Ihr Deutschen saget doch zu euren nachbarn nicht/
Daß Franckreichs Ludewig den frieden mit euch bricht/
Indem er ... weiterlesen


Auff den tod Friedrich Wilhelms

Auff den tod Friedrich Wilhelms/ Churfürstens zu Brandenburg

Schau Deutschland! wo du kanst für blut und thränen sehn/
Es ist um deinen sohn und deine ruh geschehn!
Denn ... weiterlesen


Auff seine hohe Excellentz den Herrn Graf von Gül

Auff seine hohe Excellentz den Herrn Graf von Güldenlew/ königlichen stadthalter in Norwegen etc. etc. Als dieselbe von ihrer reise aus Holland zurücke kamen

Im nahmen des Hn. ... weiterlesen


An Melinden, auff ihren namens-tag

Auff/ schönste/ tauche dich in milch und rosen-blut!
Laß deinen mund-rubin erfrischte strahlen fangen/
Und streich den trüben schaum der herben thränen-flut/
Und das ... weiterlesen


An Melinden, auff ihren namens-tag

Auff/ schönste/ tauche dich in milch und rosen-blut!
Laß deinen mund-rubin erfrischte strahlen fangen/
Und streich den trüben schaum der herben thränen-flut/
Und das vergiffte ... weiterlesen


An Basimenen

Aus dem ersten theil der Eudoxia

B.N.

Ihr waffen gute nacht! Es muß gestorben seyn.
Mein leben hat ein ende/
Und wo ich mich hinwende/
Brennt ... weiterlesen


An Flavien

B.N.

Ach Flavia! du qvelle meiner schmertzen/
Was hat dir doch dein treuer knecht gethan?
Daß nicht dein ohr die seuffzer meines hertzen
Mehr/ wie vorhin/ ... weiterlesen


Auff die liebe

B.N.

Ach! was wird durch Amors hand
Nicht auff erden ausgericht?
Man vergißt das vaterland/
Aber seine liebste nicht.
Man verlässet hoff und hauß/
... weiterlesen


Der advocirende Cupido

B.N.

Als neulich Lälia vor ihrem spiegel stund/
Und bald die augen ließ auff ihre marmel-ballen/
Bald auff der wangen pracht/ und ihren purpur-mund/
Bald wieder ... weiterlesen


An Floretten

B.N.

Dein augen-blitz preiß-würdigste Florette/
Hat auch mein hertz durch stille glut gerührt.
Ich fühle schon die schwere liebes-kette/
Die deine pracht um ... weiterlesen


An Florinden

B.N.

Florinde/ soll ich dich ersuchen/
Und hab ich nicht zu grob gespielt/
So sage doch nur/ ob dein fluchen
Auff freundschafft oder feindschafft zielt?
... weiterlesen


An Sylvien, als sie mit ihm getantzet hatte

B.N.

Ich brenne/ Sylvia/ ach aber ohne schuld!
Denn du hast mich entzündet.
Jedennoch leid ich mit gedult
Den schaden/ den mein hertz empfindet.
Ich weiß ... weiterlesen


An den Asinius

B.N.

Ich habe vielmahl schon im hertzen nachgedacht/
Was doch die kluge welt auff diese thorheit bracht/
Daß da die schulen noch voll rechter leute leben/
Sie ... weiterlesen


Auff ihre augen

B.N.

Ich weiß nicht/ ob ich euch noch einmahl werde sehn/
Ihr wunder-vollen augen;
Dennoch werden meine wunden/
So ich stets von euch empfunden/
Und nicht ... weiterlesen


An einen guten freund als er Doctor ward

B.N.

Mein freund/ sein grosser ruhm braucht zwar kein fremdes licht:
Denn ein geschminckter vers macht keinen Doctor nicht.
Jedoch der alte brauch/ der wohl nach uns wird ... weiterlesen


Uber das flüchtige glücke

B.N.

Mein hertze fleuch das glücke/
Und laß sein licht nicht deinen leit-stern seyn.
Ein englisch auge führt offt gifft und drachen-blicke/
Der himmel selber ... weiterlesen


An Melinden

B.N.

Schönste der seelen/ ich muß es bekennen:
Daß mich dein augen-blitz endlich besiegt/
Daß ich vor liebe wie feuer muß brennen;
Weil mir mein hertze selbst ... weiterlesen


Schertz-lied

B.N.

Sind das nicht narren-possen?
Mein vater hat beschlossen/
Ich soll ein mägdgen freyn:
Was aber kan auff erden
Wohl völler von beschwerden
Als ... weiterlesen


Auff ihren mund

B.N.

Sylvia/ dein süsser mund
Machet/ wenn verdruß und plagen
Tausend andre niederschlagen/
Mein verwundtes hertz gesund.
Ja/ daß ich nicht gantz ... weiterlesen


An Sylvien, über ihrer Veränderung...

B.N.

Weinet ihr betrübten augen!
Weil der mund nicht reden kan.
Sylvia speyt voller wahn/
Da ich ihr doch nichts gethan.
Weinet ihr betrübten augen!
... weiterlesen


An Se. Excellentz, Den Herrn geheimden Rath von Fu

B.N.

Wenn eine wolcke glantz aus sonnen-strahlen zieht/
Die spreu den diamant/ die ulme reben liebet/
Geringer majoran bey käyserkronen blüht/
Ein hoher ... weiterlesen


Uber ihre unempfindligkeit

B.N.

Wie lange wilstu grausam seyn/
Du göttin meines hertzen?
Dein blitz gebieret meine pein/
Du aber lachst der schmertzen/
Und siehst den henckern meiner ... weiterlesen


Schertz-lied (2)

B.N.

Wie närrisch lebt ein kerl doch in der welt/
Wenn er erst in das garn der liebe fällt?
Wenn er den muth für einen griff verhandelt/
Und in den stricken des ... weiterlesen


Auff ihre eifersucht

B.N.

Zürne nicht/ betrübtes hertze!
Denn die lebens-volle kertze
Meiner liebe brennet noch.
Phyllis mag die hoffnung haben;
Dein verstand und deine ... weiterlesen


prüfe fleisch und blut

Climene / prüfe fleisch und blut /
Und straffe meine liebes-glut /
Nicht nach der schwäche deiner flammen;
Mein feuer kömmt aus Adams schooß /
Darein der himmel selber ... weiterlesen


prüfe fleisch und blut...

Climene / prüfe fleisch und blut /
Und straffe meine liebes-glut /
Nicht nach der schwäche deiner flammen;
Mein feuer kömmt aus Adams schooß /
Darein der himmel selber ... weiterlesen


prüfe fleisch und blut

Climene / prüfe fleisch und blut /
Und straffe meine liebes-glut /
Nicht nach der schwäche deiner flammen;
Mein feuer kömmt aus Adams schooß /
Darein der himmel selber ... weiterlesen


Auff die Perlitz-Mühlendorffische Hochzeit

Das grüne feigenblat/ das Adam vor sich nahm/
War kaum mit schlechter kunst um seinen leib gewunden/
Als Eva schon bey sich in die gedancken kam:
Ey/ warum haben wir uns beyde ... weiterlesen


Auff die Perlitz-Mühlendorffische Hochzeit

Das grüne feigenblat/ das Adam vor sich nahm/
War kaum mit schlechter kunst um seinen leib gewunden/
Als Eva schon bey sich in die gedancken kam:
Ey/ warum haben wir uns beyde doch ... weiterlesen


An Sylvien, ihren namens-tag

Dein edler namens-tag zeigt heute seinen schein;
Mir aber meine pflicht/ dich würdig anzubinden;
Allein wo soll ich was bey meiner armuth finden/
Weil federn und papier für ... weiterlesen


An Sylvien, ihren namens-tag

Dein edler namens-tag zeigt heute seinen schein;
Mir aber meine pflicht/ dich würdig anzubinden;
Allein wo soll ich was bey meiner armuth finden/
Weil federn und papier für dich ... weiterlesen


Schäffer-gedichte. Sylvia

Der arme Thyrsis lag nechst unter einer eichen/
Bey quellen/ die an glantz dem hellen silber gleichen/
Und dachte lange zeit dem herben ungemach
Und den verkehrungen in seiner ... weiterlesen


Schäffer-gedichte. Sylvia

Der arme Thyrsis lag nechst unter einer eichen/
Bey quellen/ die an glantz dem hellen silber gleichen/
Und dachte lange zeit dem herben ungemach
Und den verkehrungen in seiner liebe ... weiterlesen


Der Eich-Baum...

Der Eich-Baum bey dem Gutsmuthischen Begräbnisse fürgestellet/ An. 1690

Der geist der poesie hat manches schon erdacht/
Wenn sie der todten grab mit farben angestrichen/
... weiterlesen


Der Eich-Baum...

Der Eich-Baum bey dem Gutsmuthischen Begräbnisse fürgestellet/ An. 1690


Der geist der poesie hat manches schon erdacht/
Wenn sie der todten grab mit farben ... weiterlesen


Der kern aller Prediger und Christen...

Der kern aller Prediger und Christen/ Bey der Beerdigung Hn. D. Johann Acoluths/ in Breßlau fürgestellet/ 1689

Der zunder der natur/ den Adam noch behielt/
Als klugheit und ... weiterlesen


Der kern aller Prediger und Christen...

Der kern aller Prediger und Christen/ Bey der Beerdigung Hn. D. Johann Acoluths/ in Breßlau fürgestellet/ 1689

Der zunder der natur/ den Adam noch behielt/
Als klugheit und ... weiterlesen


Uber ihren vermeynten todt

Der weit-erschollne tod der schönen Sylvia/
Der nur/ der meynung nach/ nicht in der that geschah/
Gieng ihrem Celadon so ungemein zu hertzen/
Daß er das feld verließ/ und voll ... weiterlesen


Uber ihren vermeynten todt

Der weit-erschollne tod der schönen Sylvia/
Der nur/ der meynung nach/ nicht in der that geschah/
Gieng ihrem Celadon so ungemein zu hertzen/
Daß er das feld verließ/ und voll ... weiterlesen


Die dreyfache glücks- und ehren-krone...

Die dreyfache glücks- und ehren-krone bey dem seligen hintritt Fr. Catharina von der Lith/gebohrner Wesenfeldin


Als Franckreich seinen sohn den Pohlen wieder nahm/
... weiterlesen


Die glückselige zahl sieben...

Die glückselige zahl sieben/ in Seiner Excellentz dem Herrn geheimden rath von Danckelmann fürgestellet

Geitz und verschwendung hat der kühnen welt entdeckt/
Wie man durch ... weiterlesen


Die mit der himmlischen verwechselte Welt-Music...

Die mit der himmlischen verwechselte Welt-Music/ Bey beerdigung Frauen von Rehdigern fürgestellet 1689

Nachdem des glückes ball/ der liebe gauckel-spiel/
Princeßin Anna/ ward ... weiterlesen


Die vollkommenheit einer Fürstlichen seelen

Die vollkommenheit einer Fürstlichen seelen/Dem Durchlauchtigsten Printzen/ Herrn Ernst Leopold/ in der person seiner Durchl. seligst-verblichenen Herrn Vaters/ Hn. Rudolph Friedrichs/ Erbens zu ... weiterlesen


Madrigal aus dem frantzösischen übersetzet

Du bist ein plumper kerl/ recht närrisch und verwegen/
Die klugheit mangelt dir/ die sinnen sind verkehrt.
Du weist sonst anders nichts als klagen zu erregen/
Und bist der prelle ... weiterlesen


Uber ihre veränderung

Du hast/ o Sylvia! mein treues hertz besiegt/
Und liessest neulich selbst mich deine neigung wissen:
Doch da das arme ding in deinen ketten liegt/
So jagest du mich fort/ und ... weiterlesen


Uber ihre veränderung

Du hast/ o Sylvia! mein treues hertz besiegt/
Und liessest neulich selbst mich deine neigung wissen:
Doch da das arme ding in deinen ketten liegt/
So jagest du mich fort/ und ... weiterlesen


Auff die befreyung Engellands

Ein rechter könig flieht/ eh man ihn noch verjagt/
Sein eidam hilfft ihm fort/ den er doch stets geplagt/
Armee und Flotte fällt/ bevor sie wird geschlagen;
Der nie das reich ... weiterlesen


Auff die krönung des Römischen Königs Josephi

Europa zanckte sich und wolte gerne wissen/
Wer in Germanien noch würde könig seyn.
Der stoltze Ludewig war äusserst drauff beflissen/
Wie er das deutsche reich möcht ... weiterlesen


Auff die krönung des Römischen Königs Josephi

Europa zanckte sich und wolte gerne wissen/
Wer in Germanien noch würde könig seyn.
Der stoltze Ludewig war äusserst drauff beflissen/
Wie er das deutsche reich möcht ... weiterlesen


An Florinden

Florinde / soll ich dich ersuchen /
Und hab ich nicht zu grob gespielt /
So sage doch nur / ob dein fluchen
Auff freundchafft oder feindschafft zielt?
Sonst muß ich fort / ... weiterlesen


Uber die gestalt der Sylvia

Ich finde zwar sehr viel/ die schön und artig seyn;
Dann eine rühret uns durch ihrer augen schein/
Die andre lacht und prangt mit lippen von corallen/
An vielen pflegen uns die ... weiterlesen


Als er sie das erste mahl küßte

Ich habe/ Sylvia/ dich einmahl nur geküßt/
Und meynt` ich würde mir mein kranckes hertze laben;
O! aber weit gefehlt! ich weiß nicht/ wo es ist/
Und glaub/ es hat sich gar in ... weiterlesen


Auf ihre Augen

Ich weiß nicht, ob ich auch noch einmal werde sehn,
Ihr wundervollen Augen;
Dennoch werden meine Wunden,
So ich stets von euch empfunden,
Und nicht mehr zu heilgen ... weiterlesen


Auf ihre Augen

Ich weiß nicht, ob ich auch noch einmal werde sehn,
Ihr wundervollen Augen;
Dennoch werden meine Wunden,
So ich stets von euch empfunden,
Und nicht mehr zu heilgen taugen,
... weiterlesen


Auff ihre augen

Ihr habet mich besiegt/ ihr himmel-blauen augen/
Ihr sollet auch allein
Nur meine freude seyn/
Wenn andre blitz und tod aus braunen augen saugen/
Wann sie das schwarze pech ... weiterlesen


Auff ihren mund

Ihr rosen Indiens/ weicht meiner liebsten munde/
Ihr balsam-blumen rühmt mir euren honig nicht/
Eur glantz und eur geschmack vergeht in einer stunde/
Ihr mund wird aber stets von ... weiterlesen


Auf den geburts-tag seiner Excellentz des Herrn ge

Im namen dero tisch-gesellschafft.

B.N.

Verschmähe/ kluger mann/ die schlechten zeilen nicht/
Die freund und diener dir anitzt zum opffer bringen.
Wir ... weiterlesen


Auff den einzug tit. Herrn Abraham von Stosch in G

Im namen des Raths

B.N.

Rom ehre den August mit tausend wunder-bogen/
Pariß erhebe sich durch seinen Ludewig;
Wir streiten/ grosser Stosch/ mit beyden um ... weiterlesen


Auff die Geburt des Printzen von Wallis

Ist das nicht wunderlich! Printz Monmouth muste sterben/
Nun soll ein müller-kind den thron von England erben.
Wie stimmet doch der tausch mit den gesetzen ein?
Doch Pater Peter ... weiterlesen


Auff die Geburt des Printzen von Wallis

Ist das nicht wunderlich! Printz Monmouth muste sterben/
Nun soll ein müller-kind den thron von England erben.
Wie stimmet doch der tausch mit den gesetzen ein?
Doch Pater Peter ... weiterlesen


An die Eifersüchtige

Ist es möglich, daß du weinest?
Ist es möglich, daß du meinest,
Daß ich dich verlassen kann?
Ei, so schaue doch von fernen
Auch einmal bei andern Sternen
Dich, ... weiterlesen


Auf unverständige Poeten

Laß doch, Lysander, ab, mit Reimen dich zu plagen
Und einer Bettelkunst halb rasend nachzujagen,
Die zwar die Phantasei durch süße Träume rührt,
Dich aber auf den Weg der ... weiterlesen


Auf unverständige Poeten

Laß doch, Lysander, ab, mit Reimen dich zu plagen
Und einer Bettelkunst halb rasend nachzujagen,
Die zwar die Phantasei durch süße Träume rührt,
Dich aber auf den Weg der ... weiterlesen


Auff ihre haare

Laßt Berenicens haupt mit güldnen haaren prangen/
Schreib/ Conon/ wie du wilst/ sie in die sternen ein.
Leug/ leug/ Callimachus/ daß wann der tag vergangen
Sie dieser ... weiterlesen


Auff ihre haare

Laßt Berenicens haupt mit güldnen haaren prangen/
Schreib/ Conon/ wie du wilst/ sie in die sternen ein.
Leug/ leug/ Callimachus/ daß wann der tag vergangen
Sie dieser unter-welt ... weiterlesen


An Flavien, als sie kranck war

Man klaget/ Flavia! daß ich dir weh gethan/
Und redet öffentlich/ du werdest bald verscheiden/
Du selber zeigest es durch deine schwachheit an;
So dencke nun/ was ich muß in der ... weiterlesen


Ob Ludewig grösser sey als Alexander

Man spricht/ daß du so groß als Alexander bist/
Und manche meynen gar daß dieser kleiner ist.
Nun ist es zwar gewiß. Ihr habet gleiche gaben/
Die ehrsucht trifft bey dir wie bey ... weiterlesen


Der vertheidigte Pythagoras

Oder
Die bey der Riemann-Viccischen vermählung behauptete wanderung der seelen

Die schulen wissen noch in ihrer sitten-kunst
Viel vom Pythagoras und seiner schrifft zu ... weiterlesen


Fuge, tace, quiesce

Oder
Glücklicher todes-kampff der seligen Frauen von Meinders/ gebohrner von Heydekampff

Wir arme sterblichen/ wir haben aug` und licht/
Und dennoch fliegen wir wie mutten ... weiterlesen


Ein anders

Schaut/ bürger! dieses ist der treue Danckelmann.
Diß bild zeigt sein gesicht und seine minen an;
Das wapen seine treu und unverdroßnes wachen.
Wer aber mahlet uns den ... weiterlesen


Schertz-gedichte an Leonoren...

Schertz-gedichte an Leonoren/ über die plintzen

So offt ich euch beschau/ ihr angenehme plintzen/
So offt wird auch das hertz in meiner brust bewegt/
Dann unser ... weiterlesen


Schertz-gedichte an Leonoren

Schertz-gedichte an Leonoren/ über die plintzen

So offt ich euch beschau/ ihr angenehme plintzen/
So offt wird auch das hertz in meiner brust bewegt/
Dann unser Friederich ... weiterlesen


Noch ein anders

Schreib/ sprach die Poesi: Ja/ sagt ich/ wo ich kan.
Schreib/ sprach sie/ dieses nur: Der treue Danckelmann.


An Melinden

Schönste der seelen / ich muß es bekennen:
Daß mich dein augen-blitz endlich besiegt /
Daß ich vor liebe wie feuer muß brennen;
Weil mir mein herze selbst wunden zufügt;
... weiterlesen


Auff ihre hände

So offt ich euch beschau/ ihr angenehmen hände/
So offtmahls fühl ich auch im hertzen neue brände/
Und saug/ ich weiß nicht was für süsse funcken ein.
Wie geht es aber zu? ... weiterlesen


Auff ihre hände

So offt ich euch beschau/ ihr angenehmen hände/
So offtmahls fühl ich auch im hertzen neue brände/
Und saug/ ich weiß nicht was für süsse funcken ein.
Wie geht es aber zu? Ihr ... weiterlesen


Uber das kupffer-bild…

Uber das kupffer-bild eines fürnehmen und gelehrten mannes

Zürnt nicht/ ihr Gratien/ daß dieser mund die krafft/
Die euch allein gebührt/ so völlig eingesogen.
Ihr ... weiterlesen


Uber das kupffer-bild…

Uber das kupffer-bild eines fürnehmen und gelehrten mannes

Zürnt nicht/ ihr Gratien/ daß dieser mund die krafft/
Die euch allein gebührt/ so völlig eingesogen.
Ihr Musen ... weiterlesen


Uber die erlangte Chur-würde...

Uber die erlangte Chur-würde Sr. Churfürstl. Durchl. von Braunschweig und Lüneburg
B.N.

O himmel! fieng unlängst das müde Deutschland an/
Wie geht es doch nur zu? ... weiterlesen


Uber die von Sr. Churfürstl. Durchl. zu Brandenbu

Uber die von Sr. Churfürstl. Durchl. zu Brandenburg etc. geschützte nachtigallen
B.N.

Als unlängst Seladon/ der arme Seladon/
Voll kummer/ angst und schmertz die ... weiterlesen


Auff ihren abschied

Verzeihe mir allhier/ mein widriges gestirne/
Wofern ich mich zu sehr auff deinen lauff erzürne/
Du hast mir allzuviel auff einen tag gethan.
Mein leben reiset fort/ und dennoch ... weiterlesen


Auff ihren abschied

Verzeihe mir allhier/ mein widriges gestirne/
Wofern ich mich zu sehr auff deinen lauff erzürne/
Du hast mir allzuviel auff einen tag gethan.
Mein leben reiset fort/ und dennoch ... weiterlesen


An Sylvien

Was fluchst du/ Sylvia/ wenn meine schwartze hand
Um deinen busen spielet?
Sie war so weiß als du/ eh` sie der liebe brand/
Und deine macht gefühlet.
Flöstu das feuer ... weiterlesen


An Sylvien

Was fluchst du/ Sylvia/ wenn meine schwartze hand
Um deinen busen spielet?
Sie war so weiß als du/ eh` sie der liebe brand/
Und deine macht gefühlet.
Flöstu das feuer nun ... weiterlesen


Wider die heutige Erziehung der Jugend

Was hat im Himmel doch nur für ein Stern regiert,
Als er, o Damon, dich auf diesen Weg geführt,
Daß du zwei Tiere willst den Kern der Weisheit lehren
Und durch vergebne Müh` ... weiterlesen


Wider die heutige Erziehung der Jugend

Was hat im Himmel doch nur für ein Stern regiert,
Als er, o Damon, dich auf diesen Weg geführt,
Daß du zwei Tiere willst den Kern der Weisheit lehren
Und durch vergebne Müh` die ... weiterlesen


An Sylvien, über ihrer Veränderung...

Weinet ihr betrübten augen!
Weil der mund nicht reden kan.
Sylvia speyt voller wahn /
Da ich ihr doch nichts gethan.
Weinet ihr betrübten augen!

Weinet ihr ... weiterlesen


Auf die Krönung K. Friedrich‘s I. von Preußen

Weltgepriesener Homer,
Dessen Kunst mit dir verschwunden,
Warum warst du doch so sehr
An Achilles Zeit gebunden?
Heute sollt`st du lebend sein,
Da die ungestimmten ... weiterlesen


An Flavien

Wenn meine feder nicht mit rosen-zucker quillet/
Wenn eckel und verdruß aus allen zeilen steigt/
So dencke/ daß der schmertz mein schreiben itzt umhüllet/
Und dir die traurigkeit ... weiterlesen


Auff eben denselben

Wie artig trifft der mensch doch mit den blumen ein/
Die heute prächtig stehn und morgen doch verschwinden!
Da lust und traurigkeit in stetem wechsel seyn/
Und sich die farben ... weiterlesen


Auff eben denselben

Wie artig trifft der mensch doch mit den blumen ein/
Die heute prächtig stehn und morgen doch verschwinden!
Da lust und traurigkeit in stetem wechsel seyn/
Und sich die farben nur ... weiterlesen


An Charatinen

Wie irret doch das rad der menschlichen gedancken!
Wir bilden offtermahls uns diß und jenes ein:
Jedoch wenn schluß und rath kaum unterschrieben seyn/
So fängt der leichte ... weiterlesen


An Charatinen

Wie irret doch das rad der menschlichen gedancken!
Wir bilden offtermahls uns diß und jenes ein:
Jedoch wenn schluß und rath kaum unterschrieben seyn/
So fängt der leichte sinn ... weiterlesen


Auff ihre eifersucht

Zürne nicht/ betrübtes hertze!
Denn die lebens-volle kertze
Meiner liebe brennet noch.
Phyllis mag die hoffnung haben;
Dein verstand und deine gaben
Bleiben doch mein ... weiterlesen


Wider die falsche Ehrsucht

»Mein Sohn, bist du wie ich, so geh den Weg der Ehren
Und laß dir nichts den Mut zum Königsthrone stören,«
Sprach ein bejahrter Greis, der an dem Tagus saß
Und voller ... weiterlesen


Wider die falsche Ehrsucht

»Mein Sohn, bist du wie ich, so geh den Weg der Ehren
Und laß dir nichts den Mut zum Königsthrone stören,«
Sprach ein bejahrter Greis, der an dem Tagus saß
Und voller ... weiterlesen


Auf die Trägheit

»Wie lange wird mir doch in Leipzig hier die Zeit!«
Sprach Muffel voller Angst in seiner Einsamkeit,
Als er vom Jagen kam und schon in sieben Wochen
Die kranken Bücher nicht ... weiterlesen


Auf die Trägheit

»Wie lange wird mir doch in Leipzig hier die Zeit!«
Sprach Muffel voller Angst in seiner Einsamkeit,
Als er vom Jagen kam und schon in sieben Wochen
Die kranken Bücher nicht vor ... weiterlesen



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